Donnerstag, 19. Dezember 2013

Fliegen in Omarama, Neuseeland



Neuseeland gehört zu den Ländern mit den meisten Flugplätzen pro Kopf. Fliegen ist daher der Sport von Vielen. Zur Zeit bin ich in Omarama und helfe mit anderen Freiwilligen in einem Jugendcamp. Mein Sohn ist 15 Jahre alt und nimmt daran teil. Eigentlich müsste er den Bericht schreiben aber er bereitet sich in diesem Moment gerade auf einen Langzeit-Flug vor. 

OMARAMA

Dieser winzige Ort liegt 314 km süd-westlich von Christchurch. Die Fahrt geht ebenfalls durch die Canterbury Ebene, erst südlich um später Richtung Süd-Westen langsam in die Hügellandschaft des Mackenzie Country, Mount Cook & Aoraki hinaufzuführen. Vorbei geht es an dem kleinem Örtchen Twizel und an den wunderschönen Seen Tekapo and Pukaki. Entlang der Straße blühen Lupinen.



Pukaki
Lupinen

Eigentlich besteht dieser klitzekleine Ort Omarama nur aus einer T-Kreuzung. An dieser Kreuzung befindet sich eine Tankstelle, mehrere Motels, einige Campingplätze, ein Supermarkt, ein Antiquitätenhandel, ein Kleiderladen, noch eine Tankstelle, eine Polizeistation, mehrere Souvenirläden, Bad (heisse Quellen) und einige Cafés/Bars. Der erste Eindruck ist, dass hier nicht viel los ist aber der Eindruck täuscht.

Omarama T-Junction


FLIEGEN IN OMARAMA

Ein kleiner Flughafen ist ein paar Meter vor der T-Junction angelegt. Segelfliegen ist einer der Hauptattraktionen hier. Ein Helikopter und mehrere Zieh-Flugzeuge sind hier auch zu finden. Einer der Campingplätze liegt direkt am Flugfeld.




Dies soll einer der besten Orte des Fliegens weltweit sein. Dieses Video zeigt was diese Gegend zu bieten hat.



VERRÜCKT AUF DAS FLIEGEN

In einem früheren Bericht habe ich Omarama bereits erwähnt. Mein Sohn möchte Pilot werden seit er 2 Jahre alt ist. Damals dachte ich mir, dass diese Phase vorübergeht, so wie die Phase in der er gerne als Spiderman verkleidet war, vorüber ging. Alles dreht sich um Fliegen. 2007 ist er allein, auf besonderen Wunsch und im zarten Alter von 9 Jahren (oh, ich erzähle immer 8 Jahren - gut das ich nachgerechnet habe) von Tokyo nach Dubai geflogen um bei meinem Mann in Dub30ai zu sein und auf die Deutsche Schule zu gehen. Als Mutter wollte ich dies natürlich nicht zulassen, Dubai und dann noch alleine aber er ließ es sich nicht ausreden und schließlich gab ich nach. Er wurde durchweg betreut und direkt vom Flugzeug von meinem Mann abgeholt. Im Flugzeug hatten die Stewardessen den kleinen Mann aus Deutschland, der aber von Tokyo kam, sofort in ihr Herz geschlossen und er durfte die Landung in der First Class erleben. Das Foto klebt heute noch an der Wand von meinem Sohn. 

Kurz danach kam ich mit meinem kleinen Sohn hinterher und es ging auf Weihnachten zu. Der Wunsch meines Großen war es ein sündhaft teures Modellflugzeug zu bekommen. Ich sagte nichts und auf Weihnachten gab ich ihm ein Segelboot mit der Bemerkung: "Wenn dieses Segelboot in einem Jahr wie neu aussieht, dann bekommst Du ein Modellflugzeug." Ein Jahr später stand dieses Segelboot auf dem Tisch und es sah wie neu aus. Wir kauften ihm ein Modellflugzeug und wir beide haben geflucht weil es so teuer war. 

MODELFLUGZEUG

Ich war regelrecht verstört als wir das erste Mal dieses Modellflugzeug fliegen ließen. Mein Sohn trainierte einen vollen Monat an einem kleinen Simulator und los ging es. Seine Spielkameraden waren alles Männer über 30 oder 40 Jahre alt.

FACEBOOK AIRLINE SPIEL

Dann kam das Facebook Airline Spiel. Dort verwaltete man seine eigene Airline und konnte auch bankrott gehen. Auch hier wieder, erwachsene Männer, sein bester Freund und dessen Vater spielten dort zusammen und unterhielten sich immer angeregt beim Grillen darüber.

FLUGZEUGKATASTROPHEN

Wir hatten Kabel TV in Dubai und ich glaube es war der National Geographic Sender den sich die Jungs von nun an regelmäßig reinzogen. Jedes Flugunglück wurde genau analysiert, ich fand es furchtbar aber meine Jungs ließen sich nicht davon abbringen. Ein Flugzeug in Hawaii verlor unterwegs sein Dach und in der Dokumentation wurde genau darüber berichtet wie die Menschen fühlten, was der Pilot machte, warum dieses Unglück passierte und wie man so etwas vermeiden kann. 

Sassen wir im Flugzeug und meine Jungs rechts oder links an meiner Seite, mindestens einer am Fenster, wurde darüber diskutiert, was ist, wenn wir abstürzen. Mama, was passiert wenn wir abstürzen? Ich sass immer da und schaute immer hilfesuchend zum nächsten Passagier und der schaute mich immer völlig entsetzt an. Ja, was ist, wenn wir abstürzen? Nun, ich antwortete immer, dass wir dann einen anderen Flug in den Himmel nehmen. Da ich aber hysterische Flugangst habe, diese aber nicht vor meinen Kindern zeigen darf, hing mein Magen immer in den Knien. Meine Kinder genossen jeden Augenblick von den bis zu 10 oder 14 Stunden Flügen die wir manchmal machten. Alles wurde genausten analysiert, auch wenn der Pilot mal kurz durchs Flugzeug ging. Fachgesimpel von 7 und 9-jährigen, … oh Mama, der Pilot macht dies genau richtig weil der Wind von dort kommt aber manchmal passiert was, nun ja, wenn der Pilot nicht so gut ist ….

FLUGSIMULATOR AM PC

Dann kam der Flugsimulator am PC und mein Sohn kaufte diesen mit seinem Taschengeld. Hier konnte eingestellt werden mit welchem Flugzeugtyp, welches Wetter, von wo nach wo usw.. Er kam manchmal aus seinem Zimmer und erzählte mir ganz stolz, dass er gerade von Osaka nach London fliegt….

Dann kam die Phase, die Katastrophen-Flüge nachzufliegen, selbstverständlich mit den gleichen Wetterverhältnissen und Umständen, wie z.B. Motorausfall oder sonst was.

SCHULE

Irgendwann wurde ihm bewusst, dass er gut in Mathe und Physik sein muss. Also versuchte er immer mit einer 1 oder 2 nach Hause zu kommen. Bei einer 3 war er tot unglücklich. Mir als Mutter war das egal aber ihm nicht. Manchmal fragte ich mich, wie ich zu so einem Kind kam…. ?

…. und es gibt vieles mehr zu berichten aber ich höre nun auf, denn ich bin z.Zt. in Omarama und es macht richtig viel Spass.


SEGELFLUGPILOTEN

In Neuseeland gibt es ein Jugend Segelflugverein der einmal im Jahr Kinder bzw. Jugendliche in Omarama trainiert. Mein Sohn hat sich für dieses Camp beworben und wurde angenommen. Er ist bereits nach nur 11 Flügen alleine geflogen. Die Lehrer opfern ihren Jahresurlaub um die Kinder zu trainieren, es gibt viele freiwillige Helfer.

Flugzeuge wohin man schaut. Jungen und Mädchen die Piloten werden wollen. Segelflugpiloten! Ich stehe allerdings in der Küche und helfe die ganze Mannschaft zu versorgen. Der große Vorteil dabei ist, dass ich hier die englische Küche lerne. Von Pudding zu Shepard Pie alles wird aufgetischt.

Fliegt ein Jugendlicher das erste Mal solo, dann wird er getauft und zwar mit viel Wasser. Das Wetter ist tagsüber sehr sonnig aber Nachts wird es sehr kalt und die neuen SOLO-Gänger werden vom Rest der Mannschaft mit viel Geschrei und kaltem Wasser empfangen.

Auf unserer Liste stand auch, dass wir einen Onesie mitbringen sollen. Die sehen so aus:



Lustige bunte einteilige Schlafanzüge. Das ist übrigens nicht mein Sohn.

Jeden Tag kommt die ganze Mannschaft zurück zur Küche und erzählt was sie alles erlebt haben. Viele strahlende Gesichter. Dies ist eine Webseite des Youth Gliding/Soaring Club


Zur gleichen Zeit geben sich viele Piloten von der ganzen Welt die Türklinke in die Hand. Jeden Tag kommen neue Gäste und fliegen. Wieder Andere zelten für 1 bis 2 Monate und genießen das Fliegen und Wandern.

Mein Sohn im Cockpit über Pukaki und Mount Cook in der Ferne!



XOX
Martine





Montag, 9. Dezember 2013

Kaka Hill! Wandern in Neuseeland!

Lake Coleridge from Kaka Hill

Wandern in Neuseeland!

Wusstet ihr, dass verschreckte Kühe Durchfall bekommen? Nun das habe ich auf meinem ersten Wandertrip gelernt….

Alle gehen wandern und nun auch wir. Eigentlich heisst es hier TRAMPEN. Da wir wenig Ahnung haben und neu im Land sind, dachten wir, dass es das Beste sei einem Wanderclub aus der Region beizutreten.  Noch sind wir nicht Mitglieder aber auf dem besten Weg dahin. Online können sich auch Nicht-Mitglieder verschiedenen Ausflügen anschliessen. Der Christchurch Tramping Club bietet diverse Trips in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Auf dieser Link gibt es einen Überblick der anstehenden Touren:


Das tolle daran ist, dass selbst Touristen teilnehmen können.

KAKA HILL

Leicht bis mittelmäßig habe ich mir ausgesucht. Der Club trifft sich regelmäßig Mittwoch Abend um die vergangenen Touren zu besprechen und hier und da gibt es auch Vorträge. An einen dieser Abende haben wir teilgenommen und dort wurden wir darüber informiert, was wir alles für eine Tagestour mitbringen müssen. Genau wie in meinem Artikel "Richtig kleiden in Neuseeland" plus Wanderstiefel und Verpflegung und…….(die hatten wir nicht mit) Wadenschützer oder lange Hosen, da wir durch Buschland und hohes Gras wandern werden, welches die Haut total zerkratzen kann. Hier ein Beispiel für so ein gemeingefährlichen Grasbüschel:

Golden Speargrass oder Aciphzlla aurea

Auf Wikipedia gibt es nicht viel über diese Pflanze zu berichten, nur der lateinische Name ist erwähnt und es gibt keine deutsche Übersetzung. Auf jeden Fall sollte man hier nicht reinfallen …. a u f  g a r  k e i n e n  F a l l. Das sind Sperre, wie der Name schon sagt… und diese Büschel stehen überall auf Kaka Hill.
Kaka Hill liegt zwei Stunden westlich von Christchurch und die Fahrt führt ausschließlich durch  die Canterbury Ebene. Zum Schluss geht es einer Schotterstraße entlang, vorbei am Georgina See.





Google Karten eignen sich gut für den Straßenverkehr aber wenn es um das Wandern geht, gibt es bessere Karten. Klickt auf die untere Karte. Auf dieser Webseite gibt es viele Wanderrouten zu entdecken. Die gestrichelte Linie zeigt unsere Route über Kaka Hill an. Der Hügel ist knapp 1000m hoch.



UNSERE TOUR IN DER ALTEN HERREN GRUPPE

Wir sind mit zwei Autos von Christchurch aus gestartet. Insgesamt gab es 10 Teilnehmer. Eine junge Französin ist bei uns mitgefahren. Gewöhnlich trifft sich die Gruppe um 8.00 Uhr morgens an einem vorher ausgemachten Treffpunkt und fährt dann gemeinsam zum Ziel. Die zweistündige Fahrt war sehr unterhaltsam. H. aus Paris ist bereits seit geraumer Zeit in Neuseeland und konnte viel berichten. Sie war erst vor drei Tagen in CC angekommen und sass nun bei uns im Auto um Wandern zu gehen, sensationell!

Über Zäune klettern

Zuerst mussten wir über einen Zaun klettern um danach an total verschreckten riesigen Kühen vorbeizulaufen. Eine Kuh warf den Kopf von rechts nach links, wie beim Tennis und ihre Augen schielten total …. 

Vorbei an verschreckten Kühen …. um danach hinter her….

Nun lernte ich was NEUES, Kühe die verschreckt sind kriegen Durchfall und mit Dornenbüschen rechts und links vom Pfad gab es kein daran vorbei laufen, nein, mitten durch! Ich habe bereits nach den ersten 20 m die Sicht auf die Truppenspitze, angeführt von einem älteren Herrn, der so um die 70zig ist, verloren. 45 Minuten später wurden wir, d.h. meine Familie die mich den Berg raufzog von einem Bergführer dazu aufgefordert doch abzukürzen und den Berg gerade hochzuklettern, da wir so weit hinter der Truppe waren. Also nicht in gemütlichen zig-zag Linien den Berg hoch, nein, strak bergauf. Vorbei an Schaf-, Kuh- und Kaninchen Puh Puh und verendeten Schafen, jawohl. Ich habe noch nie ein totes Schaf gesehen und nun dass, eins, dass irgendwann vor zwei Wochen gestorben ist. Dann noch eins und noch eins. Trauma! Irgendwann habe ich nur noch Sternchen gesehen und mir war schlecht vor Anstrengung. Ausserdem durfte ich diese spitzen Grasbüschel bloss nicht aus den Augen verlieren, denn wer will da schon reinfallen. 

Endlich waren wir auf der Spitze angekommen …. aehm, nein, alle warteten nur auf …. mich. Natürlich habe ich mich entschuldigt und angeboten, dass ich zurück zum Auto gehe … leider haben alle abgewunken und ich musste weiter klettern. Zwischendurch gab es dann eine wunderschöne Aussicht auf Lake Coleridge & Mount Olympus (nord-westlich von Kaka Hill)

Lake Coleridge

Mount Olympus

Von Kaka Hill habe ich kein Foto aber von allen anderen Bergen drum herum …. auch kenne ich jetzt jeden beim Namen …. Irgendwie sehen alle so kahl aus.

Black Hill Range - view from Kaka Hill

Wir haben zwei Pausen gemacht. Bei der ersten Pause war mir so schlecht von der Anstrengung, dass mir meine Bento Box nicht schmeckte und ich nur einen Müsliriegel ass. Zu dem Zeitpunkt wollte ich nach Hause. Mein Ältester meinte auch, dass er das nächste Mal nicht mit kommt, er geht lieber fliegen. Leider war das Wetter bestens und somit gab es keine Ausreden umzudrehen. Bei der zweiten Pause waren wir endlich auf der Spitze von unserem 1000 m Hügel angekommen. Lockere Steine, Sperrgrass, Kaninchen Puh Puh …. überall und natürlich die sagenhafte Aussicht. Die Büschel sehen schön aus aber wenn man sich diese als messerscharfe Klingen vorstellt, dann ist das Ganze nicht mehr so toll. Doch etwas ist anders als in irgend einem anderen Land, dass ich jemals besucht habe: Die Farben! Es gibt soviel verschiedene Grün-Stufen, magisch traumhaft!

Mount Hutt Range & Rakaia Fluss


Abstieg

Nach einer ziemlich langen Mittagspause kam plötzlich schlechtes Wetter auf. Ach was sag ich, ein bisschen Nieselregen, wirklich nichts aufregendes. Kein Wind, also okay! Doch für einen Abstieg ist das nicht so cool. Gott sei Dank hörte der Regen ein paar Minuten später wieder auf. Das Bild von Mount Hutt Range zeigt das Wetter ein wenig. 

Die alte Herren Truppe ist dann im Sturzflug den Berg runter und selbst hier konnte ich nicht mithalten, obwohl ich mir alle Mühe gab. Ich bin fast gejoggt. Selbst meine Jungs empfanden dies als etwas zu schnell. Sie sind schon öfters mit ihrem Onkel und den Grosseltern in der Schweiz gewandert und dort gehen sie immer langsam. Hier sind wir über lose Steine, keinen Pfad und mitten durch eine Speer-Grasbüschel Wiese Berg runter gerannt. Vielleicht sehen wir dies in ein paar Monaten anders aber diesmal war es wirklich sehr schnelles Wandern oder Laufen für uns. 

Neuseeländer sind sehr unterhaltsam und es wird einem nie langweilig. Wir hatten super Unterhaltung. 

Für meinen kleinen Sohn war der Abstieg besonders hart, da er Probleme mit seinen Knien hat. Er hat eine Krankheit die eigentlich selten ist aber für seine Altersgruppe häufig: Osgood-Schlatters Desease. Das verwächst sich mit der Zeit und eigentlich hatte er keine Probleme mehr aber bei dieser Tour schon, da es wirklich steil war.

Die letzten Meter gingen durch einen Grashang und es fing wieder zu regnen an. Dadurch wurden die Steine, die unter dem Gras versteckt waren, und die ausgewaschenen Wasserpfade glitschig. Zum Schluss standen wir alle im Regen und warteten auf unser Auto. Wir hatten ein Auto am Anfang des Wanderweges abgestellt und ein Anderes am Ende.

Lake Georgina



Abschluss

Zum Abschluss trafen wir uns in Harorata und tranken Kaffee, Tee und heisse Schokolade. Jeder, der bei einem Anderen mitgefahren ist, musste 18 Dollar bezahlen und alle Nicht-Mitglieder 5,- NZD an den Club. Zum gleichen Zeitpunkt sang jemand life im Café. Dies war eine angenehme Überraschung nach all der Natur. Dies war ein schöner Tagesabschluss!

Wir waren so groggy!

Unser Gruppenleiter ist diese Strecke erst zum zweiten Mal gewandert und ich glaube daher, dass diese Bilder weniger verbreitet sind im Internet. Kaka ist ebenfalls ein Maori Wort und bezeichnet eine Art von Papagei. Auch wird ein Busch so bezeichnet.

XOX
Martine 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Akaroa Neuseeland



Ist ein Wort aus der Maori Sprache und heisst langer Hafen. Dieser Ort liegt ungefähr eine Stunde Autofahrt von Christchurch entfernt. Auf der Landstrasse Nr. 75 geht es erst Richtung Süden, dann schliesslich östlich in Richtung Meer. Durch die Ebene von Canterbury, vorbei an den Seen Ellesmere und Forsyth, langsam hinauf in die Berge auf einer befestigten Strasse, die teilweise ohne Leitplanken für aufregende Momente sorgt. Am höchsten Punkt der Straße steht ein Restaurant mit dem wohlklingenden Namen "Hilltop", dass zum Halt einlädt. Von dort gibt es einen wunderschönen Ausblick auf den langen Akaroa Hafen.




Vom Hilltop Restaurant geht es auf einer Serpentinen Straße hinunter zur Bucht, entlang des Meeres vorbei an kleinen Siedlungen. Jede Bucht hat seinen eigenen Namen: Barry Bay, Duvauchelle Bay, Robinsons Bay, Takamatua Bay und schliesslich Akaroa. 




Akaroa ist ein klitzekleiner Ort mit knapp 800 Einwohnern, dieser wird in den Sommermonaten mit Besuchern überschwemmt. Die Farbe des Meeres kann  mit der Farbe des Meeres in Fidschi verglichen werden. 




Entlang der Hauptstrasse liegt das Büro der Tourist Information. Dahinter führt eine kleine Straße direkt zum Anlegesteg. Von hier startet ein neues Abenteuer Neuseeland; Seeleben! Auf dieser Internet Seite ist ein solches Überangebot, dass es nicht noch einmal erwähnt werden muss:



BOOTSAUSFLUG

Wir sind mit Tony & Cynthia Muir Scenic cruises hinaus auf das Meer: www.coastupclose.co.nz






Hector Delfine


Diese Delfine gibt es nur in den Gewässern von Neuseeland und sie gehören zu den kleinsten Vertretern der Wale. Sie sind sehr schnell und weniger verspielt wie die Delfine, die wir im Oman gesehen haben, zumindest waren sie an unserem Besuchstag nicht verspielt.




Neuseeländischer Seelöwe






Bei unserem Ausflug haben wir Hector Delfine, Seelöwen, einen Albatros und Tüpfelscharben beobachtet. Auf den Bilden ist schön zu erkennen, dass das Wetter so variierte von Sonnenschein zu Nebelschwaden. Unser Kapitän verteilte Wind- und Regenjacken.


WANDERN

Rund um Akaroa gibt es wunderschöne Wanderwege. 



Akaroa hat den WAU FAKTOR!

XOX
Martine